Pauline

Südafrika 1990 – ein Land im Umbruch. Mehrere Woche recherchiere ich dort in der  vielfältigen, spannenden Musik- und Theaterszene für ein umfangreiches Kulturprogramm, das 1991 in Berlin und Düsseldorf auf die Bühne gehen wird. Lerne Menschen kennen, die mich zutiefst beeindrucken. Es fügt sich, dass ich im Lab des Market Theaters in Johannesburg ein sehr bewegendes Feldenkrais-Seminar unterrichte.

Zurück in Berlin wachsen in den nachfolgenden Jahren meine Feldenkrais-Praxis ebenso wie die Projekte, die ich als Projektmanagerin durchführe: Länderpräsentationen mit über 70ig Einzelveranstaltungen, Brandenburg-Berlin auf der EXPO in Sevilla, Internationale Kongresse, Arbeitsphasen und Konzerte mit renommierten Orchestern u.a. in der Waldbühne.

Das Angebot, das Projektmanagement des Deutschen Pavillons auf der Expo 2000 in Hannover zu übernehmen, stellt mich vor eine Entweder-Oder Entscheidung, die schweren Herzens zu Gunsten meiner langjährigen Feldenkrais-Praxis ausfällt. Vorstandstätigkeit im Berufsverband und Organisation eines Internationalen Feldenkrais-Kongresses in Berlin genügen mir nicht. Ich möchte darüber hinaus auch andere Projekte konzipieren und durchführen.  Wie beides langfristig verbinden? Ende 2006 lerne ich Stuart Pigott kennen und mit ihm die faszinierende Welt des Weins.